Neues Lebensjahr, weniger Zweifel: Wie ich gelernt habe, auf mein Leben zu vertrauen

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Hello Friend,
ich bin zurück – und heute ist mein Tag! 🎉 Noch nicht ganz regeneriert, aber hey, mir geht’s besser – und das zählt. Und weißt du was? Mein Geburtstag fühlt sich dieses Jahr komplett anders an als sonst.

Schon letzte Woche hat mein Bruder mich gefragt: „Wohin geht’s diesmal?“ Ich musste schmunzeln, denn für mein Umfeld ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich an meinem bday* garantiert nicht in Deutschland bin. Jedes Jahr war ich auf Achse – geflohen, um ehrlich zu sein. Aber dieses Jahr? Kein Trip. Kein großes Event. Nicht mal Urlaub. Ich werde ganz normal arbeiten. Und überraschenderweise fühlt sich das genau richtig an.


Warum ich keine große Feier will

Wenn ich nicht verreist bin, habe ich meinen Geburtstag groß gefeiert – Hauspartys geschmissen, alle eingeladen, die ich kannte. Aber irgendwann merkte ich, dass ich mich trotz der vielen Menschen einsam fühlte. Der Vibe* war komisch, es fühlte sich nicht echt an. Heute habe ich mit vielen der damals Anwesenden keinen Kontakt mehr. Denn nicht jeder, der mit dir feiert, feiert dich. Just saying*.

Dieses Jahr habe ich mich bewusst gegen eine große Party entschieden. Kein Event, keine stressigen Planungen. Stattdessen ein gemütliches Dinner mit meinen Liebsten. Und weißt du was? Das ist alles, was ich brauche.


Die große Reflexion zu meinem Geburtstag

Mein Geburtstag war schon immer eine Zeit der Reflexion. Früher hatte ich Angst vor dem Älterwerden, aber die habe ich hinter mir gelassen. Seitdem ich in meinen 30ern bin, liebe ich es. Vor allem, weil ich inzwischen weiß, dass die Menschen in meiner Familie äußerlich kaum altern. „Black don’t crack“*, würde ich mal sagen.

Trotzdem passiert es jedes Jahr: Ich werde nachdenklich. Ich schaue zurück, hinterfrage, reflektiere. Und dieses Mal merke ich, dass sich in den letzten 12 Monaten nicht viel an den äußeren Umständen verändert hat. Ich bin immer noch Single, kinderlos und lebe immer noch in einer Stadt, die ich nicht sonderlich mag. Vor einem Jahr hätten mich diese Gedanken wahnsinnig gemacht. Ich hätte gezählt, gegrübelt, mich gefragt: „Was habe ich erreicht? Warum habe ich noch nicht XY?“

Aber heute ist es anders. Ja, vielleicht habe ich noch nicht den perfekten Partner, die Millionen auf dem Konto oder das Traumhaus am Strand. Aber weißt du was? Das bedeutet nicht, dass diese Dinge nicht längst auf dem Weg zu mir sind.

Dieses Jahr geht es nicht mehr um das, was ich (noch) nicht habe. Sondern darum, das loszulassen, was mich zurückhält.

Und weil heute auch noch Vollmond ist – der perfekte Zeitpunkt zum Loslassen –, habe ich mir überlegt: Welche Dinge dienen mir nicht mehr? Welche alten Muster lasse ich hinter mir?


Was ich loslasse, um in meine volle Kraft zu kommen

  • Den Drang nach Kontrolle – Ich vertraue darauf, dass das Leben nur Gutes für mich bereithält. Kein Kontrollzwang mehr. Go with the flow*.
  • Erwartungen an das Leben – Wer hat eigentlich festgelegt, dass wir mit 30 verheiratet sein müssen? Mein Leben folgt keiner Timeline außer meiner eigenen.
  • Negativität und Mangeldenken – Jedes Blatt hat zwei Seiten. Meine Waschmaschine ist kaputt? Perfekt! Dann gönne ich mir eine neue. 😉
  • Anpassung an andere – Mein größtes Geschenk an mich selbst: Ich erlaube mir, mein authentisches Ich zu leben. F*ck what people think.
  • Die Angst vor der Zukunft – Ungewissheit kann beängstigend sein. Aber wenn ich zurückblicke, hat sich immer alles zum Guten gewendet. Warum sollte es diesmal anders sein?

Ich bin davon überzeugt, dass das Glück IN uns steckt. Du musst sie nur frei setzen. Wir haben die Kraft, unsere Energie zu lenken. Heute ist meine Energie definitiv Dankbarkeit. Ich schaue zurück und bin so unfassbar dankbar für das letzte Jahr und alles, was ich erleben durfte. Für meine Familie, die mir immer den Rücken stärkt und mich liebt. Für meine Freunde, die mich pushen und mich für meine Entwicklung feiern. Ich kann es kaum in Worte fassen, wie sehr ich dieses Leben liebe – und ich weiß, dass das nächste Jahr großartig wird.

Komme was wolle.


Dein Leben, deine Regeln

Egal, ob Geburtstag oder nicht – ich hoffe, dass dich dieser Beitrag inspiriert, dein Leben mehr fließen zu lassen. Hör auf, alles kontrollieren zu wollen. Vertraue darauf, dass das Universum es gut mit dir meint.

Und vor allem: Hör auf, dein Leben nach irgendwelchen Erwartungen zu gestalten. Du bist nicht zu spät dran. Du bist genau richtig.

Also sag mal: Wie feierst du deinen Geburtstag? 🎂 Planst du viel oder gehst du mit dem Flow? Schreib’s mir in die Kommentare oder auf Instagram – ich freue mich auf den Austausch!

Danke, dass du hier bist. ❤️

xoxo,
Betty


Legende:

  • bday – Kurz für „Birthday“, weil „Geburtstag“ zu lang ist.
  • Vibe – Die Stimmung oder Atmosphäre – wenn’s nicht passt, dann passt’s einfach nicht.
  • Just saying – „Ich sag’s ja nur…“ aka No shade, but shade. 😏
  • Black don’t crack – Schwarze Menschen altern nicht? Wissenschaftlich (noch) nicht bewiesen, aber trotzdem Fakt.
  • Go with the flow – Sich treiben lassen, anstatt das Leben zu erzwingen. Oder wie ich es nenne: Stress reduzieren.
  • F*ck what people think – Mach dein Ding, Girl. Dein Leben, deine Regeln. Punkt.

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