Frohes neues Jahr! Und so schnell ging die erste Woche im Januar vorbei. Zwei Tage arbeiten und dann wieder drei Tage frei – so könnten die Feiertage jedes Jahr fallen, wenn du mich fragst. Aber lass uns mal darüber reden, wie ich die letzten Tage verbracht habe.
Um ehrlich zu sein? Ich habe die meiste Zeit gechillt. Bei dieser Kälte habe ich es einfach nicht eingesehen, vor die Tür zu gehen. Klar, der obligatorische Spaziergang war drin, aber zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich das Haus kaum verlassen. Diese Tage nutze ich gerne für einen Reset. Ich habe viel geschlafen, ein Buch gelesen und sogar Ordnung in die Bude gebracht. Es hat sich so gut angefühlt – und vor allem war es bitter nötig.
Heute, also Montag, ist der erste Tag, an dem ich mal wieder unter Leute gehe. Ich habe mich spontan dazu entschieden, auf eine Bootsparty zu gehen. Ja, ich weiß, gerade habe ich mich noch über das Wetter beschwert. Aber hey, das Boot ist beheizt. Normalerweise wäre ich bei diesen Temperaturen nicht mitgegangen, aber warum eigentlich nicht? Besser, als im Wintertief zu versinken, oder?
Denn, um ehrlich zu sein: Der Winterblues holt mich gerade ordentlich ein. Ende 2024 war ich so beschäftigt – und das nicht mal mit coolen Dingen. Ich war allein im Dezember dreimal beim Zahnarzt! Da blieb keine Zeit, die Adventszeit richtig zu genießen, geschweige denn, einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Nach Weihnachten habe ich die Pause dann aber dringend gebraucht. Jetzt ist der ganze Trubel vorbei, und ich merke, wie sehr mich die dunklen Tage und der Vitamin-D-Mangel runterziehen. Ständig müde, unmotiviert – und irgendwann schleicht sich auch die Unzufriedenheit ein.
Aber weißt du was? Trotz Kälte und Dunkelheit möchte ich mir den Spaß am Leben nicht nehmen lassen. Ich kann mich nur wiederholen: Du ziehst das an, was du ausstrahlst. Als ich das letzte Mal in den Spiegel geschaut habe, war ich (noch) nicht die Wettergöttin. Also machen wir das Beste draus, oder?
Wie ich den Winterblues hinter mir lasse:
Ruhe gönnen
Wie ich in meinem Beitrag „Hi, ich bin Betty…“ schon erzählt habe, war ich im Sommer ständig unterwegs. Ruhe? Selten. Es ist also völlig in Ordnung, sich im Winter Ruhetage zu gönnen. Weihnachten und Silvester können für viele eine komplette Reizüberflutung sein. Nimm dir Zeit, um Energie zu tanken und durchzuatmen.
Extra Selfcare
Winter ist die perfekte Zeit für Dinge, die im Sommer zu kurz kommen. Ich habe mir eine große Packung Teelichter geholt und beschlossen, mein Zimmer in eine Kerzen-Oase zu verwandeln. Warum nicht mal in die Therme gehen? Ein heißes Bad, eine Gesichtsmaske, schöne Kleidung – auch wenn dich niemand sieht. Ich muss ehrlich zugeben: Es ist skandalös, wie oft ich im Gammellook kurz vor die Tür gehe, weil unter dem Mantel ja eh niemand was sieht. Habe ich die Kontrolle über mein Leben verloren? Vielleicht. Aber das ändern wir jetzt.
Tägliche Bewegung
So schön die Tage im Bett auch waren, irgendwann fühlte ich mich innerlich unruhig. Immer nur dieselben vier Wände – Flashbacks aus 2020, anyone? Ich habe angefangen, tägliche Spaziergänge einzubauen. Frische Luft, ein bisschen Bewegung. Reicht für den Anfang völlig aus, oder?
Soziales Umfeld
Ich vermisse meine Freunde und vor allem meine Familie so sehr, dass ich jeden Tag mit mindestens einem Familienmitglied telefoniere. Auch wenn ich sie nicht immer sehen kann, versuche ich, virtuell den Kontakt zu halten. Und vielleicht öffnest du dich für spontane Unternehmungen, wie ich heute – tanzend auf einem Boot.
Pläne schmieden
Manchmal hilft es, sich kleine Highlights zu setzen, die einen motivieren. Ich habe zum Beispiel einen Kurztrip gebucht – einfach, um etwas zu haben, worauf ich mich freuen kann. Aber keine Sorge, es muss nicht immer gleich eine Reise sein. Setze dir kleine, erreichbare Ziele, die dich beschäftigen und dir Freude bereiten. Egal ob ein neues Hobby, ein DIY-Projekt oder ein besonderes Essen, das du ausprobieren möchtest – diese kleinen Lichtblicke können Wunder wirken. Sie geben dir Energie und machen den Blick auf die Zukunft ein Stückchen heller.
Winter als Zeit der Regeneration
Der Winter fühlt sich für mich wie eine Zeit der Regeneration an. Es ist okay, passiver zu sein. Aber das Leben muss nicht dunkel und grau sein, wie der Himmel. Es kann auch gemütlich, romantisch und nährend sein. Wir haben noch ein paar kalte Monate vor uns – wollen wir die wirklich miesepetrig verbringen? Ich glaube, schlecht gelaunte Menschen gibt es im Winter genug. Lass uns einen Unterschied machen.
Ich hoffe, du hattest einen gemütlichen Start ins neue Jahr.
Was sind deine kleinen Highlights in diesem Winter? Schreib mir in den Kommentaren oder schick mir eine DM – ich freu mich auf deine Tipps!
xoxo,
Betty


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