Besinnliche Weihnachten mal anders: Warum Verzeihen dir Energie schenkt

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HAPPY RELEASE DAY! 🎉
Heute habe ich mir selbst das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht: Ich veröffentliche diesen Blog – und ja, ich bin mega stolz auf mich.

Es ist Heiligabend. Wie das Jahr so schnell vorbeifliegen konnte, ist mir ein absolutes Rätsel. Gefühlt war ich doch gerade noch in Dubai und habe meinen 31. Geburtstag gefeiert. Jetzt sitze ich hier, mitten im deutschen Winter-Wonderland (Ironie aus), und frage mich: Was bedeutet eigentlich „besinnliche Weihnachten“?


Weihnachten: Stress oder Besinnlichkeit?

Ganz ehrlich, Weihnachten war für mich lange Zeit eher Stress als Besinnlichkeit. Auf den letzten Drücker Geschenke kaufen, durch überfüllte Einkaufsstraßen quälen, und dann noch diese erzwungene Harmonie. Du weißt schon, so tun, als wäre alles perfekt, obwohl es das manchmal einfach nicht ist.

Klingt das bekannt? Dieses Jahr hat sich meine Sichtweise geändert. Nicht, weil ich plötzlich den Weihnachtszauber gefunden habe, sondern weil ich realisiert habe, dass ich selbst dafür verantwortlich bin, wie ich diese Zeit erlebe.


Loslassen statt Festhalten

Die letzten Monate waren durch diverse Schicksalsschläge nicht immer leicht und doch waren sie ein Augenöffner. Ich habe gemerkt, wie viel Energie es mich kostet, an alten Geschichten und Konflikten festzuhalten. Ob es eine komische Dynamik zwischen mir und a loved one ist, ein alter Streit oder einfach Themen, die mich immer wieder einholen – es hat mich genervt, aber ich habe es trotzdem mit mir rumgeschleppt.

Dann habe ich angefangen, mich zu fragen: „Warum tue ich mir das eigentlich an?“ Alte Grolls, vergangene Dramen – sie bringen mir nichts außer Kopfkino. Und ich habe ehrlich gesagt keinen Bock mehr, meine Energie darauf zu verschwenden.

Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Aber ich habe für mich entschieden: Loslassen ist kein Geschenk an die anderen. Es ist ein Geschenk an mich selbst.


Wie funktioniert das?

Falls du jetzt denkst: Wie soll das gehen?– hier ein paar Dinge, die mir geholfen haben:

  1. Atmen und erstmal nichts tun: Wenn dich eine Situation triggert, atme durch. Nicht sofort reagieren, sondern sammle dich kurz oder verlasse den Raum.
  2. Schreib es auf: Egal, ob es eine nervige WhatsApp-Nachricht war oder etwas, das schon Jahre zurückliegt – schreib es raus. Am besten in einen Brief, den du danach verbrennst oder zerreißt. Klingt kitschig, aber es hilft.
  3. Setze Grenzen: Wenn du jemanden konfrontierst, bleib ruhig und sachlich. Es geht nicht darum, einen Streit zu gewinnen, sondern darum, deine Gefühle zu kommunizieren.

Ich hatte vor Kurzem so einen Moment. Bei einer Reflexions-Session- es ging um Glaubenssätze- kam ein altes Thema hoch, von dem ich dachte, es sei längst abgeschlossen. Aber nope, da war es wieder. Dieses Mal habe ich mich entschieden, aktiv etwas zu tun. Ich schrieb der betroffenen Person eine Nachricht. Nicht dramatisch, sondern ehrlich und mit Liebe. Ich sagte, dass mich die Situation immer noch beschäftigt, aber dass ich ihr vergebe – für mich.

Es war mega emotional, aber ich habe mich danach so viel leichter gefühlt. Und das ist der Punkt: Loslassen heißt nicht, dass du alles vergessen sollst. Es heißt, dass du dich entscheidest, den Ballast nicht mehr mit dir rumzutragen.


Weihnachten neu definieren

Vielleicht bedeutet „besinnliche Weihnachten“ einfach nur, dass man sich selbst mal beschenkt – mit innerem Frieden. Es geht nicht um perfekte Geschenke oder die Instagram-Story. Es geht darum, loszulassen, was uns nicht gut tut, und Platz für Neues zu machen.


Frage der Woche:

Was kannst du dieses Jahr loslassen, um mehr Raum für Positives zu schaffen?
Schreib mir gerne auf Instagram!

Frohe Weihnachten und danke, dass du hier bist!

xoxo,
Betty

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